Der Checkout ist der letzte Schritt im Bestellprozess und für Besucher*innen und Kund*innen bedeutet dies, dass sie einen zahlungspflichtigen Kauf tätigen. Vom Design her können auf Shopify zwar keine großen Anpassungen vorgenommen werden, die ist nur bei Shopify Plus möglich, dennoch gilt es aber auch besonders aus rechtlicher Sicht einiges beim Checkout zu beachten; gerade, weil nun -juristisch ausgedrückt- ein Kaufvertrag abgeschlossen wird. Aber auch jenseits rechtlicher Verpflichtungen gibt es einiges zu beachten, was wir Dir nun in diesem Artikel näher erläutern möchten.

Dein Marken-Logo oder Banner anzeigen

Im Checkout solltest Du das Logo Deiner Marke oder ein Banner auf jeden Fall anzeigen, und zwar aus zweierlei Gründen: zum Einen natürlich wegen des Brandings, um die Sichtbarkeit und Wiedererkennung Deiner Marke zu erhöhen, zum Anderen aber auch, um Vertrauen aufzubauen, denn ein Checkout mit Logo wirkt seriöser und vertrauenswürdiger. 

So könnte es optimal aussehen, wie wir es am Beispiel von Teatox, einem Onlineshop für funktionale Bio-Tees, zeigen möchten:

Es ist also ein Banner, was auch das Logo beinhaltet, sodass es nicht nur seriöser wirkt, sondern auch das Sortiment und die somit die Marke widerspiegelt.

Versandtarife individuell benennen

Die Versandkosten müssen genannt werden, damit Käufer*innen wissen, welche Kosten konkret auf sie zukommen. Allerdings hast Du auf Shopify die Möglichkeit, den Titel für die Versandart selbst auszuwählen, wie z.B. Klimaneutraler Versand, wenn dies zutrifft, anstelle von Standardversand; auf diese Weise zeigst Du nicht nur, dass Du ein Bewusstsein dafür hast, sondern sprichst auch jene an, die dieses Bewusstsein teilen. 

Unerwartete Kosten vermeiden

Einer der Hauptgründe, warum der Checkout abgebrochen wird, sind unerwartete Kosten wie beispielsweise zu hohe Versandkosten. Insofern ist es wichtig, die Versandkosten und, falls vorhanden, etwaige Bedingungen klar zu kommunizieren, damit es nicht zu einer bösen Überraschung kommt. Zum einen ist das nicht gut für die Käufer*innen, die sich freuen, etwas Schönes gefunden zu haben, was sie kaufen können, was aber an den unerwarteten Kosten nun scheitert. Es ist auch suboptimal für Dich als Händler*in, weil Du auf der Zielgeraden eine* Käufer*in verlierst. 

Fehlende Zahlungsanbieter

Ein weiterer Grund, warum es oft zum Abbruch des Checkouts kommt, sind fehlende Zahlungsanbieter. Insofern solltest Du, auch unter Berücksichtigung Deiner Zielgruppe, die relevanten Zahlungsmethoden anbieten. Ältere Kund*innen beispielsweise, die es von früher gewöhnt sind, auf Rechnung zu zahlen, weil Kataloge von Versandhäusern diese Zahlungsmethode angeboten haben, tätigen eher einen Kauf, wenn auch Kauf auf Rechnung angeboten wird. Denn viele ältere Kund*innen können beispielsweise mit PayPal wenig anfangen, während dies bei den Jüngeren anders ist. Auch wenn Du international verkaufen willst, solltest Du Dich darüber erkundigen, welche Zahlungsanbieter in welchem Land besonders beliebt ist. In den Niederlanden ist beispielsweise IDEAL äußerst beliebt, in Deutschland dagegen kennt man es kaum. Darum solltest Du den Bedürfnissen und Wünschen Deiner Zielgruppe entsprechend fehlende Zahlungsanbieter vermeiden.

Rechtliches

Wie bereits erwähnt, wird im Checkout ein Kauf getätigt, wodurch ein Kaufvertrag zustande kommt. Insofern gilt es, rechtliche Anforderungen zu erfüllen. So müssen neben den Produkten, die gekauft werden, und dem Gesamtpreis (inkl. Versand und ggf. auch inkl. MwSt.) auch möglich sein, auf Rechtstexte zuzugreifen, so wie in diesem Screenshot von Teatox:

Ausführliche Informationen zum Thema Rechtssicherheit für Deinen Onlineshop und Anleitungen dafür, wie Du Rechtstexte auf Shopify hinterlegen kannst, erfährst Du ebenfalls in unserem Blog.

Checkliste

Hier eine kurze Zusammenfassung dessen, was für den Checkout wichtig ist, in Form einer Checkliste:

  • Dein Marken-Logo oder Banner
  • Konkrete Benennung von Versandkosten
  • Alle relevanten Zahlungsmethoden
  • Rechtliches

 

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