Segment-Triggered-Flows werden verwendet, um Abonnent:innen eine Mail zu verschicken, wenn sie einem Segment hinzugefügt werden. Allerdings muss man erwähnen, dass in den meisten Fällen jene Flows, die auf Datumseigenschaften (Date Property), Listen oder Metriken ausgelöst werden, effizienter sind als solche, die eben auf Segmenten basieren. Ob Segment-Triggered-Flows im konkreten Fall doch sinnvoller sind, liegt im eigenen Ermessen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass Kontakte einen durch ein Segment ausgelösten Flow nur einmal erhalten können. Wenn Du also beispielsweise einen Post-Purchase-Flow erstellst, solltest Du einen Metric-Triggered-Flow anstelle eines Segment-Triggered-Flows verwenden. Auch wenn es möglich ist, ein Segment von Kund:innen zu erstellen, die eine Bestellung aufgegeben haben, ist ein Metric-Triggered-Flow in diesem Fall besser geeignet. Denn vielleicht möchtest Du, dass Deine Kund:innen jedes Mal, wenn sie etwas kaufen, einen Post-Purchase-Flow erhalten und nicht nur beim ersten Mal.

Was Du ebenfalls beachten solltest: Seit der Veröffentlichung von iOS15, macOS Monterey, iPadOS 15 und WatchOS 8 hat die Mail Privacy Protection (MPP) von Apple die Art und Weise geändert, wie Klaviyo Daten über die Öffnungsrate Deiner E-Mails erhält, indem das Tracking-Pixel von Klaviyo prefetcht wird. Mit dieser Änderung ist es wichtig zu verstehen, dass die Öffnungsraten sozusagen "aufgebläht" werden.

Wenn Du Flows basierend auf der Anzahl an Öffnungen auslöst, wird von Klaviyo empfohlen, einen benutzerdefinierten Bericht zu erstellen, der eine MPP-Eigenschaft enthält, um die betroffenen Öffnungen zu überprüfen. Du kannst diese Öffnungen auch in Deinen individuellen Abonnent:innensegmenten identifizieren.

In diesem Artikel, der auf dem entsprechenden Artikel im Help-Center von Klaviyo basiert, wird gezeigt, wie Segment-Triggered-Flows erstellt werden können und wie sie konkret funktionieren.

Wie erstellt man Segment-Triggered-Flows auf Klaviyo?

Zunächst musst Du einen neuen Flow erstellen und anschließend im Bereich Trigger Setup in der linken Seitenleiste Segment auswählen:

Segment-Triggered-Flows Klaviyo

Nun musst Du jenes Segment auszuwählen, das den Flow auslösen soll. Beachte in diesem Zusammenhang jedoch, dass sobald ein bestimmtes Segment als Trigger für den Flow festgelegt worden ist, eine nachträgliche Änderung des Segments nicht mehr möglich ist. Falls Du doch ein anderes Segment auswählen möchtest, musst Du den bestehenden (Segment-Triggered-)Flow duplizieren und anschließend das Segment, das den Flow nun auslösen soll, ändern.

Wie funktionieren Segment-Triggered-Flows?

Immer wenn jemand zu dem von Dir ausgewählten Segment hinzugefügt wird, betritt sie:er den Flow. 


Kund:in betreten Segmente durch Aktionen (z. B. das Aufgeben einer Bestellung oder das Öffnen einer E-Mail) möglichst in Echtzeit oder zumindest so sehr, wie es möglich ist. Wenn Du jedoch eine höhere Zahl an Kund:innen hast, die zu Segmenten hinzugefügt werden, kann es zu einer kurzen Verzögerung (bis zu einer Stunde) bei diesen Aktualisierungen kommen.

Kontakte können, wie bereits erwähnt, nur einmal eine Mail eines Segment-Triggered-Flows erhalten. Wenn also ein:e Abonnent:in aus einem Segment entfernt und dann wieder zu demselben Segment hinzugefügt wird, wird der Flow nicht erneut ausgelöst. Falls ein:e Abonnent:in vor dem Ende des Flows aus einem Segment entfernt wird, erhält sie:er die E-Mail-Sequenz nicht mehr.

Wenn Du ein Segment, das zum Auslösen eines Flows eingerichtet ist, manuell aktualisierst, werden neue Kontakte, die aufgrund der Aktualisierung sofort hinzugefügt werden, nicht automatisch in den Flow aufgenommen. Sobald ein Flow durch ein Segment ausgelöst wird, werden nur jene Kontakte eingeplant, die dem Segment auf der Grundlage der festgelegten Segmentdefinition organisch hinzugefügt werden.

Wenn Du ein Segment erstellst, bearbeitest oder aktualisierst, werden neue Kontakte standardmäßig nicht in die Warteschlange aufgenommen. Das bedeutet, dass Du Dir keine Sorgen machen musst, falls Du bei der Definition einen Fehler machst oder nicht willst, dass alle Kontakte eines Segments sofort in einen Flow eintreten. Wenn Du nach der manuellen Aktualisierung der Definition alle Kontakte eines Segments in einen verknüpften Flow schieben willst, musst Du beim Flow ein Back-Populate durchführen. 

Zum Zeitpunkt des Versands prüft Klaviyo, ob jede:r potentielle Empfänger:in noch Teil des Segments ist, das den Flow auslöst. Angenommen, Du bearbeitest die Definition eines Segments und einige der Kontakte, die in der Warteschlange für den verknüpften Flow stehen, erfüllen nicht mehr die Bedingungen des Segments. Zum Zeitpunkt des Versendens wird erneut überprüft, ob diese Empfänger:innen die Bedingungen erfüllen. Falls dies nicht der Fall ist, werden sie übersprungen.

Die Empfänger:innen erhalten nur dann E-Mails innerhalb eines Flows, wenn sie zum Zeitpunkt des Versands noch Mitglied des verknüpften Segments sind.

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Bildquelle: Klaviyo

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