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Der Mai steht vor der Tür - und obwohl der Mai mit zahlreichen Feiertagen aufwartet, merken sich viele ein Datum ganz besonders, um es bloß nicht zu vergessen: Die Rede ist natürlich vom Muttertag, der im deutschsprachigen Raum (DACH) an jedem zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird.

Für Händler:innen ist der Muttertag mit vielen Chancen verbunden. Zum einen stärkst Du die Bindung zu Deinen Kund:innen, weil Du Wertschätzung entgegenbringst. Und natürlich kannst Du sie auch dazu animieren, Käufe zu tätigen, weil der Muttertag zu jenen Tagen gehört, die auch kommerziell erfolgreich sind, da anlässlich dieses Tages auch Geschenke gekauft werden.

Was musst Du jedoch bei Deiner-E-Mail-Marketingstrategie beachten, damit Dein Newsletter bezüglich des Muttertags ein Erfolg wird? Schließlich musst Du damit rechnen, dass Deine Kund:innen nicht nur von Dir einen Muttertagsnewsletter erhalten werden.

Wir geben Dir Tipps, damit sich Dein Muttertagsnewsletter von anderen abhebt und einen Mehrwert für Dich hat.

1. Die Ansprache: Betreff und Content

Die Grundregel lautet zunächst: Bleib Dir treu. Sprich Deine Abonnent:innen bzw. Kund:innen also so an, wie Du es auch sonst tust. Ob die Ansprache also formell oder eher locker-humoristisch ist, hängt davon ab, wie Du Deine Abonnent:innen sonst auch ansprichst und welcher Zielgruppe sie angehören.

Der erste Schritt ist natürlich der Betreff, denn dadurch werden Deine Abonnent:innen erst auf Deinen Muttertagsnewsletter aufmerksam. Er sollte daher natürlich nicht nur ganz konkret den Muttertag benennen, sondern auch einen Anlass bieten, den Newsletter zu öffnen. Und dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach Zielgruppe variieren:

Formelle Ansprache: 

"Subtiler" Betreff

Besonders bei formeller Ansprache könnte der Betreff als eine Art "Erinnerung" oder Gratulation formuliert werden. Dadurch, dass sich das Datum jedes Jahr ändert, erfahren Deine Abonnent:innen das konkrete Datum möglicherweise tatsächlich erst durch Deinen Newsletter. Oder sie haben es tatsächlich vergessen. Auf der anderen Seite begeistern sich nicht alle Zielgruppen für offensive Werbebotschaften. So könnte der Betreff in diesem Falle beispielsweise lauten:

Am 10. Mai ist Muttertag...

Am 10. mai ist Muttertag - wir sagen Danke

Nicht vergessen: Bald ist Muttertag

Zum Muttertag das Beste...

Der Betreff  dient zum einen als Glückwunsch bzw. als Erinnerung, suggeriert aber gleichzeitig auf subtile Weise, anlässlich des bevorstehenden Muttertags nun tätig zu werden; indem man eben beispielsweise ein Geschenk kauft. Es ist eher eine elegante Lösung, die aber eben sehr stark von der Zielgruppe abhängt.

Content

Auch der Content dient hauptsächlich als Gratulation und weckt Emotionen. An dieser Stelle wird dann konkret geworben, jedoch steht die Gratulation im Vordergrund. Hier ist ein sehr gutes Beispiel:

Newsletter Muttertag

Zum Muttertag wird zunächst ganz formell gratuliert, und zwar nicht nur der bevorstehende, sondern alle, die noch kommen werden; was Emotionen weckt. Erst dann wird ein Rabatt angeboten, der zum Kauf animieren soll.

Auch ein persönliches Grußwort von der:dem Gründer:in weckt nicht nur Emotionen, sondern hebt sich aufgrund seiner Einzigartigkeit von anderen ab, wie Michael Kors es im Folgenden beweist:

Newsletter Muttertag

“Lockere” Ansprache: 

"Werbender" Betreff 

Ganz anders ist ein Betreff, der ganz direkt die Abonnent:innen dazu animieren soll, konkret etwas zu kaufen. Denn viele suchen gezielt nach Geschenken oder benötigen Inspiration, weil sie nicht wissen, was sie diesmal kaufen sollen. So bietest Du nicht nur eine Hilfestellung, sondern kannst auch Deine Produkte bewerben.

Nichtsdestotrotz sollte jedoch immer noch der Muttertag im Vordergrund stehen, weil die alleinige Konzentration auf das Werben und Verkaufen eher kontraproduktiv wären. Je nach Zielgruppe bzw. Deiner allgemeinen Kundenansprache kannst Du hier auch Emojis verwenden.

So könnte der Betreff zum Beispiel als rhetorische Frage formuliert werden: 

Bald ist Muttertag, noch kein Geschenk? 🎁

Am 10.05 ist Muttertag 💐 Brauchst Du Inspiration?

Muttertag und noch kein Geschenk? 😦 Wir haben das Richtige! 😍

Geschenkideen für die beste Mom 

Content

Eine lockere Ansprache bietet deutlich mehr Raum für Kreativität. Je origineller oder witziger, desto besser. Das animiert nicht nur zum Kauf, sondern stärkt auch das Markenbewusstsein, weil eine eine originelle bzw. witzige Botschaft einen unterhaltenden Charakter hat.

Hier ist ein sehr gelungenes Beispiel, das witzig und unterhaltend ist, aber auch die Marke auf originelle Weise bewirbt; denn eine coole Mom macht es laut Newsletter aus, dass sie Wasser dieser Marke trinkt:

Newsletter Muttertag

2. Das passende Design

Die Verlockung könnte hier groß sein, den Newsletter ganz anders als sonst zu gestalten. Einige Änderungen können durchaus vorgenommen werden, zum Beispiel leichte farbliche Änderungen oder neue Bilder oder Grafiken, die kontextuell besser passen. 

Allerdings ist es ratsam, dass der Newsletter nicht allzu stark von den üblichen Newslettern abweicht und dass sich das Maß an Änderungen in Grenzen hält. Ansonsten würde dies nämlich eventuell Deine Markenidentität beschädigen.

Schließlich möchtest Du, dass sowohl das Grußwort mit Deiner Marke in Verbindung gebracht wird, als auch dass Käufe getätigt werden. Und das geht natürlich nur, wenn Deine Marke immernoch "identifizierbar" ist. 

3. Inspiration bieten: Die relevanten Produkte

Nun gilt es, relevante Produkte und/oder Produktkategorien zu featuren. So sind sie eine erste Inspiration , sodass Deine Abonnent:innen neugierig werden, um mehr zu entdecken.

Bei Abonnent:innen, die bereits seit langer Zeit Kund:innen sind und bereits zahlreiche Käufe getätigt haben, können Produkte gezielter gefeatured werden; so beispielsweise, was die Preisklasse betrifft. Es macht schließlich keinen Sinn, hochpreisige Produkte zu bewerben, wenn die:der Kund:in immer mittel- oder niedrigpreisige Artikel kauft. 

Falls die Präferenzen der Abonnent:innen ansonsten unbekannt sind, würde es helfen, Produkte verschiedener Preisklassen bzw. relevante Produktkategorien zu bewerben. 

Im folgenden Beispiel werden relevante Produkte beworben, die eine breite Preisspanne abdecken. Auf diese Weise werden sowohl relativ preissensible Abonnent:innen, als auch jene mit größerer Bereitschaft für hochpreisige Artikel angesprochen:

Newsletter Muttertag

4. Rabatt gewähren (optional)

Rabatte sind oft wahre Trigger, die regelrecht zum Kauf verleiten, selbst wenn man zuvor diesbezüglich keine Absichten hatte. Viele Abonnent:innen besuchen anschließend eventuell sogar nur deshalb Deinen Shop, um etwas zu finden, wofür sie den Gutschein verwenden können. Insofern sind Rabatte eine gute Möglichkeit, Verkäufe zu generieren. Zusätzlich kannst Du noch einige Produkte bewerben, die für Deine Abonnent:innen interessant sein könnten, sodass sie den Rabatt direkt für jenes Produkt anwenden:

Newsletter Muttertag

Allerdings gibt es auch Händler:innen, die nicht die (finanziellen) Möglichkeiten haben, Rabatte zu gewähren. Oder es passt schlicht und ergreifend nicht zu ihrem Konzept. In diesem Fall lohnt es sich, sich vorher Gedanken darüber zu machen, ob sich das letztendlich tatsächlich lohnt. 

Alternativ kannst Du auch eine Charity-Aktion starten - statt 10% Rabatt für DeineKund:innen gehen stattdessen 10% an eine Organisation Deiner Wahl; idealerweise eine, die auch zum Muttertag passt.

6. Den richtigen Zeitpunkt für den Newsletter auswählen

Wann sollte der Muttertagsnewsletter verschickt werden? Angesichts der Tatsache, dass sich das Datum jährlich ändert, kann man zwar kein genaues Datum nennen. Aber ein guter Zeitpunkt wäre etwa 1-3 Wochen vor dem Muttertag. Falls Dein:e Abonnent:in auf den ersten Newsletter nicht reagiert hat, kannst Du ihn - unter Berücksichtigung der Versandzeit- eventuell einige Tage vor dem Muttertag nochmals verschicken. 

Zum einen sollte er nicht zu früh verschickt werden, weil er sonst Gefahr läuft, in Vergessenheit zu geraten, da sich Deine Abonnent:innen noch Zeit mit den Geschenken lassen wollen.

Es sollte auch nicht allzu kurzfristig sein, damit die Geschenke auch rechtzeitig ankommen. Und angesichts der Tatsache, dass vor solchen Feiertagen verstärkt im Internet geshoppt wird, haben die ein oder anderen Paketdienstleister manchmal Schwierigkeiten, die Flut an Paketen zu bewältigen und sie rechtzeitig zu liefern. 

6. Internationale Händler:innen: Den Zeitpunkt in den Zielländern beachten

Händler:innen, die international verkaufen oder dies beabsichtigen, sollten beachten, dass zwar in vielen Ländern, unter anderem eben in DACH, der zweite Sonntag im Mai der Muttertag ist - aber nicht in allen. Eine europa- oder weltweite einheitliche Regelung gibt es nicht. 

Selbst in Europa gibt es diesbezüglich Abweichungen: In UK und Irland beispielsweise wird der vierte Fastensonntag als Muttertag gefeiert; meist Ende März. In Norwegen ist es der zweite Sonntag im Februar, in Schweden und Frankreich der letzte Sonntag im Mai und in Luxemburg ist es der zweite Sonntag im Juni.

Fazit

Der Muttertag gehört zu jenen Tagen, die für die meisten Menschen eine große Bedeutung haben und  daher gefeiert werden. Insofern solltest Du den Muttertag nutzen, um Deine Kundenbindung zu stärken. Nette Gesten und Aufmerksamkeiten kommen bei Kund:innen oft sehr gut an und hinterlassen einen bleibenden positiven Eindruck. Nebenbei bewirbst Du nicht nur Deine Marke, sondern auch Deine Produkte; allerdings eben so, dass sie einen Mehrwert für Deine Newsletterabonnent:innen bieten. Nicht nur sollten sie relevant sein, sondern auch eine Inspiration bieten für jene, die sich mit dem Aussuchen von Geschenken schwer tun. Auf diese Weise bietest Du auch eine Hilfestellung. Des Weiteren sollte der Newsletter Deine Markenidentität bewahren. Mit ein wenig mehr Zeit, die Du in den Newsletter investierst, bewirkst Du dadurch sehr viel.

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