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Wenn zwei Giganten sich streiten, kann es nur heftig werden: Apple und Facebook haben in den letzten Monaten einen öffentlichen Streit ausgetragen, den man angesichts der Härte auch als Schlammschlacht bezeichnen kann; inkl. großer PR-Kampagnen und teilweise persönlicher Attacken. Und wie so oft bei solchen Streitigkeiten, werden oft auch falsche Informationen verbreitet. Es wird also mit harten Bandagen gekämpft. 

Aber was war geschehen? 

App Tracking Transparancy von Apple

Der Streit begann mit der Ankündigung von Apple, den Datenschutz für die Nutzer:innen beim kommenden IOS-Update zu verbessern. Im Zuge dessen sollte das Update die Funktion App Tracking Transparancy beinhalten, womit IOS-Nutzer:innen die Möglichkeit haben sollten, dem Tracking seitens der installierten Apps aktiv zu widersprechen, bevor die Apps genutzt werden. Üblicherweise wird das Tracking nämlich von vornherein ermöglicht und Nutzer:innen müssen manuell die Trackingfunktion abschalten. Im Grunde genommen ähnelt App Tracking Transparancy den Cookie Bannern im Webbrowser; bevor eine Website genutzt werden kann, können nicht-essenzielle Cookies direkt abgelehnt oder akzeptiert werden.

Die Reaktion von Facebook 

Besonders Facebook, dessen Datenhunger bekannt ist und für den der Konzern auch immer wieder kritisiert wird, gefiel diese Ankündigung nicht; immerhin verdient Facebook Milliarden mit Anzeigen. Daraufhin startete Facebook eine große Kampagne gegen Apple: Nicht nur wurde eine eigene Kampagnenseite dafür eingerichtet, es wurden darüber hinaus auch auch Anzeigen geschaltet, in denen Apple vorgeworfen wird, mit dieser Funktion die Existenz von Kleinunternehmer:innen und das freie Internet zu bedrohen.

Aufgeschoben - aber nicht aufgehoben

Das Update wurde tatsächlich aufgeschoben, an den Plänen hält Apple jedoch fest. So soll das neue IOS-Update (IOS 14.3) Anfang 2021 zur Verfügung stehen. Für den Aufschub hatte es von Datenschützer:innen und Organisationen wie Amnesty International Kritik gegeben. Apple betonte jedoch, der Aufschub habe damit zu tun, dass man App-Entwickler:innen mehr Zeit geben wolle, sich auf das Update vorzubereiten. Denn es sind eben auch Entwickler:innen, die die Trackingfunktion in ihre Apps einbauen.

Welche Auswirkungen hat das IOS-Update für Shopify-Shops?

Shopify-Händler:innen sind dabei in einer relativ komfortablen Situation. Denn Shopify bietet die Möglichkeit, die entsprechenden Daten vom eigenen Server direkt an Facebook zu verschicken; so entfällt die Weitergabe an Facebook Pixel. Einstellen kann man dies im Shopify-Adminbereich. Hat man bereits Facebook als Vertriebskanal hinzugefügt, kann man dort unter Einstellungen den Datenaustausch zwischen Shopify und Facebook einstellen, sodass das Problem mit Facebook Pixel umgangen wird.

Fazit

Facebook inszeniert sich als Beschützer von Kleinunternehmer:innen, jedoch geht es natürlich ums Geschäft: Die Kleinunternehmer:innen bezahlen ja für die Facebook Ads, und die Kosten sind nicht gerade gering. Es geht also sicherlich nicht um Altruismus. Und dass Apple das freie Internet bedrohe, ist natürlich eine ganz große Nummer. Dabei geht es nicht darum, dass das Tracking seitens Apple verboten wird; die Nutzer:innen sollen lediglich die Wahl haben, selbst zu entscheiden, ob die getrackt werden wollen. Für Shopify-Shops ist die Angelegenheit weniger schlimm, weil das Problem mit Facebook Pixel umgangen wird, da Shopify in diesem Falle die Daten direkt an Facebook weiterleitet. Facebook wird oft für seinen Umgang mit Daten und seinen Datenhunger kritisiert. Zumindest mit dieser Kampagne hat es die Kritiken jedoch eher bekräftigt.

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