Ein Shopify Audit ist eine strukturierte Analyse eines Shopify- oder Shopify-Plus-Shops mit dem Ziel, ungenutzte Conversion-Potenziale zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Anders als eine reine technische Prüfung oder ein SEO-Audit fokussiert sich ein Conversion-orientiertes Shopify Audit auf die Frage: Warum kaufen Besucher nicht – und was kann dagegen getan werden?
Ein Shopify Audit macht Sinn, wenn E-Commerce-Verantwortliche das Gefühl haben, dass die Shop-Performance hinter den Erwartungen zurückbleibt, aber keine klare Einschätzung darüber haben, wo die Ursachen liegen. Typische Ausgangssituationen sind: steigende Werbekosten bei stagnierender Conversion Rate, Unsicherheit über die Qualität des aktuellen Shop-Setups oder die Frage, welche Optimierungen den größten Hebel haben.
Die Methodik eines fundierten Shopify Audits kombiniert quantitative und qualitative Analysemethoden. Zunächst werden Datenquellen wie Google Analytics, Shopify Analytics oder Microsoft Clarity ausgewertet, um zu verstehen, an welchen Stellen im Funnel Besucher abbrechen. Diese quantitative Phase zeigt, wo Auffälligkeiten bestehen – erklärt aber noch nicht, warum. Im zweiten Schritt folgt die qualitative Analyse: Heatmaps, Session Recordings und ein Abgleich mit psychologischen Conversion-Faktoren liefern Hypothesen, warum Besucher an bestimmten Stellen abbrechen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Handlungsempfehlungen entwickelt und nach erwartetem Impact priorisiert. Eine professionelle Roadmap berücksichtigt dabei nicht nur den potenziellen Hebel, sondern auch technische Machbarkeit, Aufwand und strategische Relevanz. Das Ergebnis ist keine endlose Liste von Maßnahmen, sondern eine klare Priorisierung: Was sollte zuerst angegangen werden?
Ein Shopify Audit kann der Startpunkt für verschiedene Optimierungswege sein. Manche Unternehmen setzen die Roadmap intern um, andere arbeiten mit Freelancern oder anderen Agenturen zusammen. Oft ist ein Audit auch der Einstieg in eine längerfristige Zusammenarbeit – etwa über einen Growth Retainer, der die Umsetzung der Maßnahmen übernimmt, oder über ein A/B-Testing-Modul, das die Hypothesen aus dem Audit systematisch testet und validiert.


